Projekt

Ein Experiment

Stell Dir vor, in Deiner Stadt säße ein Mensch auf einer Parkbank und würde Dir das Angebot machen,
Dir zuzuhören.
Einfach so.
Ohne etwas dafür zu verlangen.
Er säße da, und Du könntest Dich einfach dazusetzen und erzählen, was Dich im Augenblick beschäftigt oder bewegt. Und der andere hört Dir zu, begegnet Dir mit Offenheit und Wertschätzung.
Ihr könnt aber auch gemeinsam schweigen. Oder diskutieren.
Würdest Du so einen Menschen aufsuchen?

Tagtäglich erleben wir Geschichten und Anekdoten, die es wert sind, erzählt zu werden. Ich möchte diese kleinen Geschichten sammeln, aufbewahren und konservieren.
Vielleicht entsteht aus unserer Kommunikation heraus etwas Neues: eine unglaubliche Geschichte, ein Märchen, eine Kurzbiografie, ein neuer philosophischer Ansatz, ein Aufeinanderprallen verschiedener Einstellungen und Ansichten.

Mit dem “projekt hamlet” ist eine Plattform entstanden, um Geschichten unterschiedlichster Art auszutauschen, sie durch das Erzählen weiter reifen zu lassen und zu konservieren.

Was ist Deine Geschichte?

Wie unser Treffen abläuft, erfährst Du hier.
Den aktuellen Aufenthaltsort und die Uhrzeit findest Du immer auf Facebook .

Um nicht in Vergessenheit zu geraten ein kleiner Trailer!
Ende Oktober startet “Projekt Hamlet” wieder durch!
Ich freu mich sehr darauf! 

Vielen Dank an @Playdead2010 für das geniale Foto!

Vielen Dank an @Playdead2010 für das geniale Foto!

Machen uns Soziale Netzwerke dumm und faul?
Mit dieser Frage hat sich die Isarrunde beschäftigt. 

Und genau das ist auch der Ansatz vom projekt hamlet:
Leute, raus aus den sozialen Netzwerken, rein ins volle Leben, in den Alltag und wieder die Augen aufmachen. Es gibt so viel zu entdecken da draussen, so viele kleine Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden.

Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass ich soziale Netzwerke sehr gerne und auch viel nutze. Zum Großteil, um Beobachtungen für mich und andere festzuhalten (z.B. durch die iPhone-App Instagram). Auf der Straße ein Foto schießen, einen Kommentar dazu verfassen, warum ich das fotografiert habe, und ab damit ins Web 2.0.

Ein Bild aus dem "Instagram"-Universum, nicht von mir geschossen, aber zeigt recht eindrucksvoll, was ich meine

(Ein Bild aus dem Instagram-Universum, nicht von mir geschossen, sondern vom User NewYorkCity, aber zeigt recht eindrucksvoll, was ich meine!)

Noch schöner ist es allerdings, diese Beobachtungen persönlich mit einer Person zu teilen, von Angesicht zu Angesicht.
Erzählen, warum dieser “Schnappschuss” (oder dieses Ereignis/Beobachtung) mich bewegt hat. Darüber sprechen. Sich austauschen. Diskutieren.

Seit ich begonnen habe, mich auf diese Parkbank zu setzen und bewusst wahrzunehmen, was um mich herum passiert, hab ich tatsächlich meine “Sehgewohnheiten” wieder etwas mehr geschärft und verändert.

Das projekt hamlet erfährt die Tage eine kleine, aber feine Umstrukturierung. Ich halte Euch hier auf dem Laufenden und freue mich, den einen oder anderen demnächst persönlich kennenzulernen :-)

In diesem Sinne,

hamlet 

Projekt Hamlet - Hamburg

München. Heute Sprechstunde

Die nächste Münchner Sprechstunde findet heute  zwischen 16.00 und 17.30 Uhr wieder auf einer Parkbank im kleinen Park hinter der St. Matthäus-Kirche, Nussbaumstraße.

(siehe grüner Pfeil)

Das LMU-Klinikgelände schliesst an den Park an.

Gut zu erreichen per U1/U2 (Sendlinger Tor) und Tram.

Ich freu mich auf Euch!

Hamlet


Größere Kartenansicht

Inspiration

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich auf die Idee zum “Projekt Hamlet” gekommen bin.

Die Antwort findet sich im Buch von Cordula Carla Gerndt.